Der heutige Kirchenbau entstand in den Jahren 1732–1736 weitgehend neu im barocken Stil. Damit zählt St. Georg zu den wenigen Barockkirchen in Westfalen. Der markante, 48 Meter hohe Westturm wurde 1749 ergänzt und prägt bis heute das Dorfbild. Noch sichtbar sind auch Teile der gotischen Vorgängerkirche: Schräg gestellte, mit Wappen besetzte Strebepfeiler am Westteil erinnern an die mittelalterliche Bauphase.
Im Inneren präsentiert sich St. Georg als großzügige barocke Saalkirche. Die weiten Raumdimensionen waren für die damalige Dorfgröße außergewöhnlich und unterstreichen die Bedeutung, die man dem Gotteshaus beimaß. Mit ihrer imposanten Größe gilt die Kirche als größte Barockkirche im Kreis Steinfurt.
Im Laufe der Jahrhunderte wurde St. Georg immer wieder renoviert und den Bedürfnissen der Gemeinde angepasst. Dabei blieb der charakteristische Barockcharakter stets erhalten, wurde jedoch durch moderne Elemente in Liturgie und Ausstattung ergänzt. So vereint die Kirche heute eindrucksvolle historische Architektur mit lebendigem Gemeindeleben und ist sowohl geistlicher Mittelpunkt als auch kulturelles Wahrzeichen Hopstens.





